Die Pferdeweide ist mehr als nur Ernährung
Der natürliche Lebensraum unserer Pferde ist bekanntlich die Steppe mit ihrer endlosen Weite. Hier legen Pferde auf der Suche nach Nahrung täglich viele Kilometer zurück.
In unserer modernen Pferdehaltung können wir aber leider nur sehr selten auf die Steppe zurückgreifen :-) Daher haben wir heute Pferdeweiden um unseren Vierbeinern etwas Abwechslung zu gönnen und die Natürlichkeit zurückzubringen.
Doch was macht eine gute Pferdeweide aus?
Wie schon eingangs erwähnt, ist eine Weide weitaus mehr als bloße Nahrungsgrundlage. Heute sieht es ohnehin eher so aus, dass die grundlegende Ernährung im Stall mit Heu und Kraftfutter gedeckt wird. Nein, die Weide hat viele weitere Funktionen. Sie ist sozialer Treffpunkt, ein Ort der gegenseitigen Fellpflege, Relaxort, ein Ort sich mal so richtig auszugaloppieren, zu buckeln und zu steigen usw. ohne das der Mensch bremst.
Wenn dann noch gesunde Kräuter wachsen, ist die Pferdewelt in Ordnung.
Die Wichtigkeit dieses Ortes haben auch die meisten Pferdehalter erkannt. Und so findet man in Annoncen im Pferdemarkt immer öfter Texte wie:
Nur bei täglichem Weidegang abzugeben.
Gut so, denn das Lauftier Pferd sollte täglich viele Stunden die Möglichkeit zur Bewegung haben. Und zwar unabhängig von der Rasse.